Als Social Freezing wird die Eigen-Eizellenspende bezeichnet, die es fruchtbaren Frauen erlaubt, dank Kryokonservierung der Eizellen in höherem Alter schwanger zu werden. Die Technik reduziert den Druck auf die Frauen durch die biologische Uhr und ermöglicht es ihnen, ihre Karriere voranzutreiben respektive einen passenden Partner zu finden. Gleichzeitig wirft das Social Freezing Fragen zu medizinischen Risiken auf, löst ethische Bedenken bezüglich des Kindswohls aus und untergräbt möglicherweise gesellschaftliche Bestrebungen zur Vereinbarung von Beruf und Familie. Ausgehend von diesem Spannungsfeld wollte TA SWISS die aktuelle Inanspruchnahme und das Potenzial sowie die Chancen und Risiken von Social Freezing im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie ausloten. Dabei wurden medizinische, rechtliche, ethische, gesellschaftliche und finanzielle Rahmenbedingungen beleuchtet. Interface führt diese Studie zusammen mit Prof. Dr. Regina Aebi-Müller und Prof. Dr. Christian Kind durch.

Auftraggeber
TA SWISS
Ansprechsperson
Sarah Fässler
In Zusammenarbeit mit
Prof. Dr. Regina Aebi-Müller und Prof. Dr. Christian Kind

Downloads

Das langfristige Ziel der Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz ist «eine gesündere Schweiz». Vor diesem Hintergrund hat die Stiftung 2005 und 2006 …